Bibelwort & Impuls

Bibelwort für Mai 2026

Die Hoffnung haben wir als einen sicheren und festen Anker unsrer Seele.

Hebräer 6, 19
Der Bildausschnitt zeigt ein Fenster-Textil, angebracht an den Kirchenfenstern der Pauluskirche, mit den Lettern „Hoffnung

Der Bildausschnitt zeigt ein Fenster-Textil der Pauluskirche mit den Lettern „Hoffnung“

Liebe Freundinnen und Freunde der Pauluskirche!
 
Eigentlich wissen wir es auch ohne die Bibel: Ohne Hoffnung geht es nicht. Der Philosoph Georg Gadamer sagte einmal: „Leben muss hoffen, sonst lügt es.“ Doch worauf setzen wir, wenn die Welt Kopf steht?

Hoffnung ist weit mehr als „Positives Denken“ oder eine rosarote Brille. Sie ist die härteste Gegnerin von Angst, Resignation und Zynismus. Wer hofft, verweigert sich der Logik der Verzweiflung. Christliche Hoffnung heißt nicht, sich in religiösen Wolkenkuckucksheimen zu verstecken, sondern hier und heute Zeichen zu setzen für eine Welt, die menschlicher ist.

Diese Hoffnung macht widerständig. Sie gibt die Kraft, den Kopf oben zu halten, wenn scheinbar alles schiefgeht.

Sie lässt uns die Zukunft nicht den Pessimisten überlassen. Wie Dietrich Bonhoeffer es ausdrückte: Hoffnung nimmt die Zukunft für sich in Anspruch.

Der Vers aus dem Hebräerbrief spricht vom Anker. Ein Anker hält das Schiff fest, gerade wenn die Brandung rau ist. Er zieht uns nicht aus der Welt hinaus, sondern erdet uns in ihr. Unsere Gewissheit ist: Selbst an den Tiefpunkten fallen wir nicht ins Nichts, sondern in die Hand Gottes. Das befreit zum Leben, zum Handeln und – ja – auch zur Fröhlichkeit, trotz allem.

An diesem Anker halten wir uns fest. In der Pauluskirche und mitten im Leben.

Pfarrerin Elke Petri und das Team der Pauluskirche

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